Wer sind wir?

Unsere junge Initiative besteht aus alteingesessenen und neuzugezogenen Eberswalder*innen.  Sie entstand 2018 aus dem Unbehagen einer schleichenden Verschärfung sozialer Ungleichheit, die sich auch in der Wohnungsfrage widerspiegelt. Wir begreifen uns als Teil der globalen, städtischen Protestbewegung „Right to the City“ – „Recht auf die Stadt“, welche Ansprüche an den städtischen Entwicklungen einfordert.

Die Mieten in Eberswalde steigen stetig. Sanierungen für ein gutverdienendes Klientel verdrängen Menschen aus innerstädtischen Quartieren. Viele Wohnungen stehen leer, bezahlbarer Wohnraum im Viertel der Wahl ist schwer zu finden. Viele Menschen in Eberswalde müssen schon jetzt einen zu hohen Teil ihres Einkommens für die Wohnungsmiete aufwenden. Gutes Wohnen ist ein Menschenrecht und darf nicht ökonomischen Zwängen unterliegen!

Wir möchten mit unserer Arbeit auf gesellschaftspolitische Missstände hinweisen und gleichzeitig mit der Eberswalder Stadtpolitik in Dialog treten. Wir bieten Eberswalder Bürger*innen eine Plattform, ihre Belange zum Thema Wohnen und Leben in Eberswalde zu äußern und solidarisieren uns mit ihnen.

Man trifft uns regelmäßig in der Stadtverordnetenversammlung, wo wir kritische Fragen stellen, auf allerlei Demos in Eberswalde und bei unseren Aktionen, online und offline. Wir wagen den Versuch, mehr Phantasie und Mut zu etablieren, sich die Stadt anders, schöner und gemeinschaftlicher vorzustellen. Dabei möchten wir die Eberswalder*innen motivieren, aktiv für ihre Rechte einzustehen und zum solidarischen Handeln inspirieren. Für ein Recht auf Stadt, Wohnen und Miteinander für alle!

Du möchtest mitmachen? Unsere Initiative steht neuen Mitstreiter*innen immer offen gegenüber. Schreib uns einfach eine Mail 😉